Vorsicht ist die Mutter der Porzellan- und auch der virenfreien Kiste (wer ist dann eigentlich die Tochter?): Wer sein Disketten- und CD-Laufwerk ausbaut, nicht ins Internet geht und seinen Computer am besten gar nicht anschaltet, kann eine Virusinfektion wirksam verhindern - Toll!
Als relativ wirksamen Schutz gegen Infektionen gibt es Virenscanner, die im Hintergrund laufen und alle Programmaktivitäten (v.a. Zugriffe auf den Bootsektor) überwachen und gefährliche Aktionen von der Zustimmung des Benutzers abhängig machen. Das verlangsamt natürlich den Ablauf aller Programme, bei einem Athlon oder Pentium III mit 700 MHz und 128MB RAM fällt das allerdings nicht sehr ins Gewicht. Bei ältern Computern sollte man sich allerdings nach Alternativen umsehen. Hier einige Vorbeuge-Möglichkeiten:
Als relativ wirksamen Schutz gegen Infektionen gibt es Virenscanner, die im Hintergrund laufen und alle Programmaktivitäten (v.a. Zugriffe auf den Bootsektor) überwachen und gefährliche Aktionen von der Zustimmung des Benutzers abhängig machen. Das verlangsamt natürlich den Ablauf aller Programme, bei einem Athlon oder Pentium III mit 700 MHz und 128MB RAM fällt das allerdings nicht sehr ins Gewicht. Bei ältern Computern sollte man sich allerdings nach Alternativen umsehen. Hier einige Vorbeuge-Möglichkeiten:
- Viruserkennung im BIOS aktivieren: Das BIOS kann zwar keine Viren erkennen, dafür aber Schreibzugriffe auf den Bootsektor hardwaremäßig unterbinden (Ich nehme alles zurück - mein neues Board kann das angeblich :-). Natürlich gibt es dann auch Fehlalarme, wenn z.B. FDISK benutzt oder ein neues Betriebssystem installiert wird.
- Kritische Programme verschieben: Makrovieren und sogar zerstörerische Homepages (Meine nicht - ich versprechs!) können Programme ausführen, aber nur, wenn deren Pfad bekannt ist! Mal ehrlich, bei wem gibt es den Pfad C:\WINDOWS\COMMAND\FORMAT.COM nicht? Noch ein kurzes C: /AUTOTEST hinten dran und die Festplatte wird ohne Rückfrage formatiert. Schon das Umbenennen zu FORMAT!.COM reicht aus, um das zu unterbinden.
- Kritisch bleiben: Glaube keiner zu großspurigen Versprechung in einer Programmbeschreibung. Die Geschwindigkeit des Prozessors kann man (zumindest softwaremäßig) nicht erhöhen. Auch die Anzahl der RAM-Chips auf Deinem Board wird immer gleich bleiben, wenn Du nicht ein paar Mark investierst (Es gibt da zwar ein paar Programme, die nicht gefährlich sind und das behaupten - die bringen aber auch nix!).
- Verdächtiges prüfen: Über neue Software aus nicht vertrauenswürdigen Quellen (Internet, die selbstgebrannte CD vom Bekannten vom Bekannten vom Bekannten... usw.) sollte man unbedingt einen Virenscanner laufen lassen (positiv auf dessen Erkennungsleistung wirkt sich die immer neueste Version aus). Wichtig ist außerdem, daß auch komprimierte Dateien (.ZIP, .ACE, .RAR usw.) Viren enthalten können, die nicht entdeckt werden, wenn die Scan-Software das Entpacken nicht beherrscht - dessen sollte man sich versichern.
- Wenn schon Windows (gut ich nehms auch), dann bitte mit den aktuellen Sicherheitsupdates. Vielsurfern sei eine Personal Firewall ans Herz gelegt (z.B. Zonealarm, welches sogar umsonst ist oder eines der folgenden Programme: Lockdown2000, BlackIce oder ATGuard).
- Regelmäßig Backups erstellen: Wer seine Daten immer sichert, hat nichts zu befürchten - Wer allerdings vor dem Backup nicht auf Viren überprüft hat, holt sich vielleicht beim Zurücklesen alten, schon entfernte Viren, wieder auf die Festplatte.
- Auf einer bootbaren Diskette (hier gibt es eine Anleitung zum Erstellen einer Rettungs-CD) sollten sich außer dem FORMAT.COM und FDISK.COM auch ein DOS-Antiviren-Programm wie F-Prot oder Kaspersky AVP befinden. Das Wichtigste: Die Diskette muß schreibgeschützt sein und dann auf Viren überprüft werden. Nur wenn der Computer von einer solchen Diskette gestartet wurde, könnt Ihr wirklich sicher sein, daß gerade kein Virus im Hauptspeicheraktiv ist und denen auf der Platte rückt Ihr dann unter DOS zu Leibe.
Auf der nächsten Seite gibt es die Links zu den meisten Antivirus-Software Herstellern.