Definition

Ein Virus ist ein kleines Programm oder ein Programmteil, das von einem Programmierer mit meist bösen Absichten geschrieben wurde. Das Wesentliche an einem Virus ist, daß er sich selbst verbreitet.
Wie bei den "echten" Viren, gibt es auch auf dem Computer eine Inkubationszeit: Die Aktivierung ist an ein bestimmtes Ereignis geknüpft, z.B. ein Datum. Ist dieses Datum erreicht, beginnt der Virus mit seiner zerstörerischen Aktion oder auch nur einem kleinen Witz-Bildschirm.
Viren gibt es für jede Plattform und jedes Betriebsystem, von DOS bis Windows 2000 oder sogar für PalmOS. Früher waren am häufigsten DOS-Viren im Umlauf. Mittlerweile sind jedoch die Makroviren und Würmer auf Platz eins(siehe Lexikon).

In letzter Zeit häufen sich allerdings auch Fehlalarme (Engl. Hoax): Meist per E-Mail wird vor anderen Mails gewarnt, die sofort die Festplatte formatieren, und den Hund umbringen wenn man sie öffnet. Das sind meistens nichts anderes als Kettenbriefe. Die Hersteller von Antivirensoftware nutzen die Panik vor den Aktivierungsdaten besonders hinterhältigerViren aus, um ihr Geschäft noch etwas anzukurbeln.
Wer sich etwas absichert (also Antivirus-Software installiert hat und auch benutzt) und weiß, welchen Warnungen er vertrauen kann und welche nur Geschäftemacherei oder Verarschung sind, der muß sich nicht verrückt machen lassen.

Weiter gehts mit dem Lexikon, indem die verschiedenen Virus-Arten und Abarten erklärt werden.